Die Agrarverhandlungen sind bei WTO Konferenzen der deal breaker. Das liegt daran, dass dies ein Verhandlungsbereich ist, in dem die Mehrheit der Länder Interessen haben. Wenn im Agrarbereich keine Erfolge erzielt werden, dann einigt man sich in den anderen Bereichen zumeist auch nicht. Zentrale Probleme wie die sinkenden Welthandelspreise für Rohstoffe (z.B. Kaffee) stehen in Hongkong gar nicht auf der Agenda. Länder wie die, welche sich als G33 zusammengeschlossen haben und für Schutzzölle kämpfen, sind in den Verhandlungen marginalisiert.
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